Wachau

Die Wachau ist die Bezeichnung, für die Kulturlandschaft entlang der Donau, zwischen Melk und Krems.

Im Jahr 823 wird die “Wachau” als ad Uuachouuam in einer Urkunde des Bistums Passau erstmals erwähnt.
Ein weiteres Mal im Jahr 830, als “locus Wahowa”, in einer Urkunde des Klosters Niederalteich und auch im Jahr 860 als “ad Uuachauua” in einer Urkunde des Erzbistums Salzburg.

Die Flusslandschaft ist einerseits durch die Donau und andererseits die angrenzenden Hügel des Dunkelsteinerwaldes und des Waldviertels mit kalten Wintern geprägt (Höhen bis über 900 m). Das südliche (rechte) Donauufer ist durch den Dunkelsteinerwald charakterisiert. Die Wachau zeigt sich zu beiden Seiten der Donau als außergewöhnlich fruchtbar und reich an kulturellen Highlights. Die vielen Burgen, Ruinen, Schlösser, Kirchen, Klöster… zeigen von einer bewegten Geschichte.

Altsteinzeit: Österreichs bekanntestes Fundstück, die Venus von Willendorf
Sagen: Im Nibelungenlied wird die Wachau erwähnt, wo von den Zügen der Nibelungen durch die Wachau zu König Etzel ins Hunnenland, dem heutigen Ungarn erzählt wird.

Entlang der Wachau liegen donauabwärts die Gemeinden Melk, Schönbühel-Aggsbach, Rossatz-Arnsdorf, Bergern im Dunkelsteinerwald und Mautern. Weitere Gemeinden am nördlichen Donauufer sind Emmersdorf, Aggsbach Markt, Maria Laach, Mühldorf und Krems. Hauptorte sind Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein.
Die Einwohner, aber auch die Besucher dieser Landschaft können das milde Klima des Flusstales genießen. Weinberge und Obstanlagen prägen das Landschaftsbild, der Wachauer Wein und die Wachauer Marille international geschätzt.

Buchtipp:
Stein auf Stein: Die Wachauer Weinlandschaft

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