Franzosendenkmal bei Dürnstein

Das Franzosendenkmal erinnert an den Sieg der österreichisch-russischen Truppen, gegen die napoleonischen Truppen. Es war die Schlacht von Dürnstein im Jahr 1805.

Franzosendenkmal © KWi

Napoleon Bonaparte und Österreich

An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert errang der aufstrebende Napoleon Bonaparte nicht nur für Frankreich bedeutende militärische Siege und wichtige Friedensschlüsse, er festigte auch seine persönliche Machtstellung. Der Gipfel seiner Macht wurde 1804 mit der Krönung zum Kaiser der Franzosen erreicht.

Im selben Jahr hatte Napoleon auch die Vorbereitungen zur Invasion in England getroffen. Dadurch suchte Großbritannien Verbündete und schloss im April 1805 mit Russland eine Koalition. Dieser Gemeinschaft tratt im August des Jahres 1805 auch Österreich bei.

Das Franzosendenkmal in Dürnstein

Am 11. November 1805 kam es bei Loiben und Dürnstein zu einem Gefecht zwischen Russen und Franzosen. Marschall Mortier war der Kommandierende General des II. Armee-Korps der Grande Armée. Dieses Armee-Korps wurde an dieser Örtlichkeit praktisch ausgeschaltet. Leider kam es auf beiden Seiten zu großen Verlusten. Die Österreicher beklagten besonders den Tod von Feldmarschallleutnant Heinrich v. Schmidt, der eine russische Umgehungskolonne geführt hatte und dabei vermutlich zwischen die Fronten geraten war.

Man schätzt, dass im Gefecht bei Dürnstein-Loiben insgesamt etwa 8000 Mann ihr Leben lassen mussten. Schwere Verluste durch die kriegerische Auseinandersetzung erlitten auch die betroffenen Ortschaften, besonders Ober- und Unterloiben, aber auch Dürnstein, Stein und Krems.

Lage des Denkmals

Tipp: in Dürnstein oder bei der Domäne Wachau parken, oder einen Halt mit der Wachaubahn einlegen und danach einen Spaziergang zum Denkmal unternehmen. Es sind lediglich ein paar Minuten.
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