Wachau Wein – beste Lagen, edle Weine

Weinbaugebiet mit steilen Terrassen – Grüner Veltliner und Riesling

Das Donautal zwischen Melk und Krems trägt die Bezeichnung „Wachau“ und ist gleichzeitig ein Weinbaugebiet der Extraklasse. Auf rund 1.344 Hektar wird bereits seit der Zeit der Kelten Weintrauben geerntet und zu Wein „Wachau Wein“ verarbeitet. In der Lebensgeschichte des hl. Severin wurde dies ca. 470 nach Christus das erste Mal erwähnt.

Weintraube © KWi

Den Grundstein für die heutigen edlen Weine brachten die Römer in die Region. Das Handwerk des Veredelns und die Bearbeitung der Rebstöcke bzw. das Wissen über die Kultivierung des Weinbaus wurde durch die Römer verbreitet.

Greifbar wird dies beispielsweise durch den Nikolaihof, dem ältesten Weingut Österreichs. Dieses Weingut kann auf eine fast 2.000jährigen Geschichte zurückblicken und noch heute wird auf 22 Hektar ein Weinbau betrieben. Nach strengen biodynamischen Demeter-Richtlinien wird vornehmlich Riesling und Grüner Veltliner kultiviert. Die Weine lagern bis zu 20 Jahre lang in alten Eichenholzfässern und dies noch dazu im geschichtsträchtigen, römischen Weinkeller.

Wachau Wein – steile Terrassen

Auf den charakteristischen Verwitterungsböden entlang der Donau wurden Weinbauterrassen angelegt, auf welchen die Trauben besonders gut gedeihen. Die nächtlich aufkommende kühle Lufthauch, leichte kühle Winde aus dem Hochland des Waldviertels verleihen den Wachauer Weinen und das Zusammenspiel der pannonischen Wärmeströme verleihen dem Wachauer Wein eine gewisse Einzigartigkeit.

Als Rebsorten werden in der Wachau vor allem der Riesling, der Grüne Veltliner, Neuburger und Gelber Muskateller verwendet.

 

Klassifizierung der Wachauer Weine

Leuthold I. von Kuenring (1243-1312) nannte das Kernstück seiner Besitzungen, den Teil des Donautales zwischen Melk und Krems, VINEA WACHAU NOBILIS DISTRICTUS.

Diese alte Bezeichnung wurde durch die Winzer des Weinbaugebietes Wachau wiederbelebt und im Jahr 1983 wurde die Vinea Wachau gegründet, und dabei drei Weinkategorien zur Klassifizierung der Wachauer Weine eingeführt. Wobei es sich bei allen drei Kategorien um naturbelassene Weine handelt. Die Mitglieder werden daher die Vinea Wachau auch dementsprechend geprüft.

Steinfeder – Die leichte Spezialität

Die „Steinfeder“ zählt zu den leichten, duftigen Weine der Wachau. Die Bezeichnung leitet sich vom zarten Gras der steilen Weinberge ab, welches im Volksmund auch „Steinfeder“ genannt wird.

Federspiel – Der klassische Wein

„Federspiel“ – Weine stehen für den klassisch trockenen Wein. Die Bezeichnung leitet sich aus der Falkenjagd ab, welche in der Wachau früher sehr beliebt war.

Smaragd – Der große Wein der Wachau

Der „Smaragd“ – Wein ist ein gehaltvoller Wein mit komplexem Aromenspiel. Die Bezeichnung kommt von den Smaragdeidechsen. Diese Weine der höchsten Qualitätsstufe gedeihen auf steilen Steinterrassen über der Donau, welche gleichzeitig auch als Sonnenplätze für die Smaragdeidechsen gefallen finden.