Wachauer – garantiert mit Usprung aus dem Donautal

eine Gebietsbezeichnung für Produkte und Sehenswürdigkeiten

Die Bezeichnung „Wachauer“ beruht auf die Benennung des Donautals zwischen der Stadt Melk und der Stadt Krems an der Donau. Der Nennung „Wachau“ findet sich bereits in einer Urkunde Kaiser Ottos I. aus dem Jahr 972, damals aber noch in der Schreibweise „Vuachoua“.

Wachauer Laberl © KWi

Gegenwärtig ist diese Donauregion aber nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel und Urlaubsgebiet, es entstehen hier auch exzellente Produkte.

10 Produkte mit der Gebietsbezeichnung „Wachauer“:

  • Wachauer Marille
  • Wachauer Laberl, auch Wachauer Weckerl
  • Wachauer Schokolade
  • Wachauer Safran
  • Wachauer Hofbrennerei
  • Wachauer Whisky
  • Wachauer Marmor, eine Gesteinsart
  • Wachauer Weinblick
  • Wachauer Nase
  • Wachauer Auge

Wachauer Marille

Eines der bekanntesten Produkte mit der Gebietsbezeichnung „Wachauer“ sind die „Wachauer Marillen„. Diese geschützte Ursprungsbezeichnung für Marillen, auch als Aprikosen bzeichnet, dürfen nur Marillen aus dem Gebiet der Wachau tragen. Über 220 Marillenbauern gewährleisten den Schutz dieser Herkunftsbezeichnung.

Wachauer Laberl, auch Wachauer Weckerl

Das Gebäck „Wachauer Laberl“, oft auch als Wachauer Weckerl bezeichnet, entstand vor über 100 Jahren. 1905 von Rudolf Schmidl erfand dieses Gebäck im Jahr 1905. Noch heute wird das Original Wachauer Laberl in der Bäckerei & Konfiserie Schmidl und vielen Partnern in der Region angeboten. Das Rezept ist nach wie vor streng geheim und auch die Umsetzung erfolgt nach alter Tradition und handwerklichem Geschick.

Wachauer Schokolade

In der Café-Konditorei Hagmann werden bereits seit über 180 Jahren regionale Köstlichkeiten hergestellt. Hierzu zählt auch die Wachauer Schokolade, welche unter Verwendung regionale Zutaten, handgemacht herrgestellt wird.

Wachauer Safran

Am Bahnhof in Dürnstein befindet sich die Wachauer Safranmanufaktur. Im Jahr 2007 wurde nach 100 Jahren Auszeit die Safrankultur wieder zurückgebracht. Mittlerweile gibt es wieder eine große Auswahl an Safranprodukten.

Wachauer Marmor, eine Gesteinsart

Wachauer Marmor kommt hauptsächlich nördlich von Spitz an der Donau vor. Entlang des Tals des Spitzer Baches befinden sich noch heute verwachsene Steinbrüche, der Abbau verlagert sich mittlerweile aber auf die Hochflöche nördlich von Spitz. Zum Einsatz kommt der Marmor hauptsächlich als Dekor- und Grabstein und beispielsweise auch im Rahmen der Bauarbeiten für des NÖ Landesmuseums.

Wachauer Hofbrennerei

Aus der eigenen landwirtschaftlichen Produktion werden Liköre und genussvolle Schmankerl von der Wachauer Marille hergestellt.

Wachauer Whisky

Whisky’s werden nach ähnlichen Methoden hergestellt. Es bedarf an Getreide, Wasser und Hefe sind die 3 Grundzutaten und danach noch eine Lagerung in Eichen-Holzfässer. Entscheidend sind aber die Herkunft und die Verarbeitung der Zutaten. Für den „Wachauer Whisky“ werden Gerste, Roggen, Hafer, Weizen, Dinkel und Urkorn im eigenen Betreb vermehrt. Selbst bei der Reifung und Lagerung werden heimische Eichenfässer verwendet.

Wachauer Weinblick

Weiter geht es mit den Sehenswürdigkeiten und sehenswerten Plätzen. Der Wachauer Weinblick gehört zur Kategorie „etwas für’s Auge“, denn es handelt sich um einen Aussichtspunkt in Dürnstein.

Wachauer Nase

Bei der Wachauer Nase handelt es sich um ein Kunstwerk im öffentlichen Raum. Direkt bei der Donau stehend ragt die Nase rund 4 Meter in die Höhe und kann sogar begangen werden. 🙂

Wachauer Auge

Gegenüber der Wachauer Nase befindet sich das Wachauer Auge. Beide Objekte können mittels der Nutzung der Rollfähre bei einem Ausflug sogar verbunden werden. …und Ja, das Auge blickt zur Nase 🙂